Tromsø – das Festival in der Arktis

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Auch nördlich des Polarkreises schlagen Herzen der Fans heiß für das Kino. Das zeigt jährlich im Januar das „Tromsø internasjonale filmfestival“. 60.000 Menschen leben in der norwegischen Stadt Tromsø. Die meisten sind verrückt nach Filmen. Im vergangenen Jahr sahen über 47.000 Menschen die Vorstellungen. Nur eine Stunde ist es im Januar hier oben hell. Doch gute Filme, das Nordlicht und Filmvorführungen an einem besonderen Ort entschädigen für die herrschende Dunkelheit. Das TIFF gilt als das nördlichste Festival der Welt – und das kälteste. Es widmet sich besonders den Filmen aus polaren Regionen, häufig produziert in Kanada, Russland oder skandinavischen Ländern. „Films From the North“ heißt ein Hauptstrang im Festivalprogramm. Das Filmfest im Norden Europas zeigt, dass es jenseits der Zentren im Süden eine lebendige Filmszene gibt, die grenzübergreifend zusammenarbeitet.